Herzlich willkommen
Wir verstehen das Gesundheitswesen als sozialen Organismus, der individuelle und soziale Gesundheitskompetenzen der Bevölkerung kontinuierlich stärkt und die Gesundheitsförderung nach den Prinzipien der Ottawa-Charta der WHO ganzheitlich sicherstellt. Es geht uns um die individuelle und soziale Gesundheitskompetenz und eine gesundheitsförderliche Gestaltung der Lebenswelten: Gesunde Menschen in einer gesunden Gesellschaft.
Aktuelles
Gesundheitskompetenz im Alltag: Warum unser „Info-Muskel“ trainiert werden muss

Zwischen Informationsfülle und Orientierung Medizinische Fehlinformationen sind nicht neu. Lange bevor Social Media existierten, gab es fragwürdige Diätversprechen, Wundermittel und Gesundheitsratschläge, die mehr versprachen, als sie halten konnten – von Jahrmarktsmedizin bis zur Yellow Press. Mit dem Internet ist gleichzeitig etwas grundlegend Positives passiert: Noch nie war es für viele Menschen so einfach, hochwertige Gesundheitsinformationen zu finden, Leitlinien nachzulesen oder Fachgesellschaften direkt zu erreichen. Gesundheitswissen ist heute deutlich zugänglicher als früher. Doch genau darin liegt eine neue Herausforderung. Seriöse Inhalte stehen heute oft ...
Impfungen als Umsetzungsproblem

Warum bleiben Impfquoten trotz klarer Datenlage unzureichend? Der Beitrag analysiert Impfprävention als Umsetzungs- und Infrastrukturproblem im Gesundheitssystem. „Public Health scheitert häufig nicht an fehlendem Wissen, sondern an der mangelnden Übersetzung von Wissen in Routineversorgung.“ Prävention werde zudem oft „zu einer zusätzlichen Aufgabe im Versorgungssystem, nicht zu dessen zentralem Organisationsprinzip.“ Impfungen gehören zu den wirksamsten präventiven Maßnahmen der Medizin. Gleichzeitig zeigt sich gerade an Influenza-, Zoster-, RSV- und COVID-19-Impfungen ein typisches Public-Health-Problem: Zwischen vorhandener Evidenz und tatsächlicher Umsetzung klafft eine erhebliche Lücke. ...
Mehr Medizin macht noch keine gesunde Gesellschaft

Mehr Geld, mehr Medizin, mehr Diagnostik – aber keine gesündere Gesellschaft: Genau dieses Paradox zwingt internationale Gesundheitsorganisationen derzeit zu einer unbequemen Wiederentdeckung von Public Health. Der Blick richtet sich damit auf eine Frage, die lange verdrängt wurde: Wie viel Krankheit wird außerhalb des Gesundheitssystems produziert? Warum Public Health wieder politisch werden muss – und warum das viel zu spät geschieht Die aktuelle Rückkehr von Public Health auf die internationale Agenda ist kein plötzlicher Erkenntnisgewinn. Sie ist das Eingeständnis, dass das über Jahrzehnte ...
Weltglücksbericht 2026: Happiness als Public-Health-Indikator – und was Social Media damit zu tun hat

Der World Happiness Report 2026 liest sich weniger wie ein Ranking der glücklichsten Länder, sondern eher wie ein globales Monitoringinstrument für gesellschaftliche Gesundheit, gespeist aus den Gallup-World-Poll-Daten und erklärbar durch wenige zentrale Faktoren wie Einkommen, soziale Unterstützung und Lebenserwartung. Während klassische Indikatoren wie Einkommen oder digitale Vernetzung in vielen westlichen Ländern weiter steigen, entwickelt sich die subjektive Lebenszufriedenheit in Teilen gegenläufig – besonders bei jüngeren Menschen. Der Report behandelt „Happiness“ damit nicht als weiches Stimmungsmaß, sondern als relevante Kenngröße für ...
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