Schauplatz eines weitgehend unsichtbaren sozialpolitischen Versagens: Hilfe zur Pflege erreicht viele Anspruchsberechtigte nichtMehr Medizin macht noch keine gesunde GesellschaftGesundheit als ökonomischer Faktor: Warum Prävention zur strategischen Zukunftsfrage wirdWeltglücksbericht 2026: Happiness als Public-Health-Indikator – und was Social Media damit zu tun hatGesundheitsausgaben auf Rekordniveau – und die offene Frage nach der Wirkung„Gesunde“ ultraverarbeitete Lebensmittel – ein irreführendes Narrativ. Warum Public Health seit Jahren am Wesentlichen vorbeiredetGefährlich überzeugend – und gesundheitspolitisch brisant: Wenn „Dr. ChatGPT“ zur digitalen Eingangstür wirdKommerzialisierung ohne Versorgungslogik: Wie profitorientierte Kinderheimmärkte Care Sufficiency untergrabenSchauplatz eines weitgehend unsichtbaren sozialpolitischen Versagens: Hilfe zur Pflege erreicht viele Anspruchsberechtigte nichtMehr Medizin macht noch keine gesunde GesellschaftGesundheit als ökonomischer Faktor: Warum Prävention zur strategischen Zukunftsfrage wirdWeltglücksbericht 2026: Happiness als Public-Health-Indikator – und was Social Media damit zu tun hatGesundheitsausgaben auf Rekordniveau – und die offene Frage nach der Wirkung„Gesunde“ ultraverarbeitete Lebensmittel – ein irreführendes Narrativ. Warum Public Health seit Jahren am Wesentlichen vorbeiredetGefährlich überzeugend – und gesundheitspolitisch brisant: Wenn „Dr. ChatGPT“ zur digitalen Eingangstür wirdKommerzialisierung ohne Versorgungslogik: Wie profitorientierte Kinderheimmärkte Care Sufficiency untergraben

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Unsere Nachrichten

  • Mehr Medizin macht noch keine gesunde Gesellschaft
    Mehr Medizin macht noch keine gesunde Gesellschaft

    Mehr Geld, mehr Medizin, mehr Diagnostik – aber keine gesündere Gesellschaft: Genau dieses Paradox zwingt internationale Gesundheitsorganisationen derzeit zu einer unbequemen Wiederentdeckung von Public Health. Der Blick richtet sich damit auf eine Frage, die lange verdrängt wurde: Wie viel Krankheit wird außerhalb des Gesundheitssystems produziert? Warum Public Health wieder politisch werden muss – und warum das viel zu spät geschieht Die aktuelle Rückkehr von Public Health auf die internationale Agenda ist kein plötzlicher Erkenntnisgewinn. Sie ist das Eingeständnis, dass das über Jahrzehnte ...

  • Weltglücksbericht 2026: Happiness als Public-Health-Indikator – und was Social Media damit zu tun hat
    Weltglücksbericht 2026: Happiness als Public-Health-Indikator – und was Social Media damit zu tun hat

    Der World Happiness Report 2026 liest sich weniger wie ein Ranking der glücklichsten Länder, sondern eher wie ein globales Monitoringinstrument für gesellschaftliche Gesundheit, gespeist aus den Gallup-World-Poll-Daten und erklärbar durch wenige zentrale Faktoren wie Einkommen, soziale Unterstützung und Lebenserwartung. Während klassische Indikatoren wie Einkommen oder digitale Vernetzung in vielen westlichen Ländern weiter steigen, entwickelt sich die subjektive Lebenszufriedenheit in Teilen gegenläufig – besonders bei jüngeren Menschen. Der Report behandelt „Happiness“ damit nicht als weiches Stimmungsmaß, sondern als relevante Kenngröße für ...

  • Gesundheitsausgaben auf Rekordniveau – und die offene Frage nach der Wirkung
    Gesundheitsausgaben auf Rekordniveau – und die offene Frage nach der Wirkung

    Wenn Zahlen beginnen, Superlative zu produzieren, ist das selten nur Statistik. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes beliefen sich die Gesundheitsausgaben in Deutschland 2024 auf 538,2 Milliarden Euro – das entspricht 6.444 Euro pro Kopf und einem Anteil von 12,4 % am Bruttoinlandsprodukt. Innerhalb eines Jahres stiegen die Ausgaben um 7,6 %. Für 2025 wird ein weiterer Anstieg auf rund 579 Milliarden Euro erwartet. Langfristig zeigt sich eine klare Dynamik: Nominal haben sich die Ausgaben in den vergangenen drei Jahrzehnten mehr ...

  • Schauplatz eines weitgehend unsichtbaren sozialpolitischen Versagens: Hilfe zur Pflege erreicht viele Anspruchsberechtigte nicht
    Schauplatz eines weitgehend unsichtbaren sozialpolitischen Versagens: Hilfe zur Pflege erreicht viele Anspruchsberechtigte nicht

    Die häusliche Pflege in Deutschland ist Schauplatz eines weitgehend unsichtbaren sozialpolitischen Versagens. Eine aktuelle, vom Paritätischen Gesamtverband beauftragte Studie des Rechtswissenschaftlers Prof. Dr. Thomas Klie zeigt, dass die gesetzlich verankerte „Hilfe zur Pflege“ im ambulanten Bereich vielfach nicht wirksam wird. Gemeint ist eine Sozialleistung nach dem SGB XII, die dann greift, wenn Einkommen, Vermögen und Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichen, um eine bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen. Im stationären Setting gehört ihr Bezug inzwischen zur Versorgungsrealität, in der Häuslichkeit bleibt er offenbar ...

  • Gesundheit als ökonomischer Faktor: Warum Prävention zur strategischen Zukunftsfrage wird
    Gesundheit als ökonomischer Faktor: Warum Prävention zur strategischen Zukunftsfrage wird

    Die globale Gesundheitslage steht vor einem strukturellen Wendepunkt. Während die Lebenserwartung weltweit weiter steigt, nimmt gleichzeitig die Zahl der Jahre zu, die Menschen mit Krankheit oder funktionellen Einschränkungen verbringen. Nach Analysen des McKinsey Health Institute lebten Menschen im Jahr 2000 durchschnittlich 8,7 Jahre ihres Lebens in schlechter Gesundheit; bis 2050 könnte dieser Zeitraum auf rund 11,4 Jahre ansteigen. Diese Entwicklung fällt in eine Phase tiefgreifender demographischer Veränderungen. In vielen Volkswirtschaften wächst der Anteil älterer Menschen deutlich schneller als die erwerbstätige Bevölkerung. ...

  • Gefährlich überzeugend – und gesundheitspolitisch brisant: Wenn „Dr. ChatGPT“ zur digitalen Eingangstür wird
    Gefährlich überzeugend - und gesundheitspolitisch brisant: Wenn „Dr. ChatGPT“ zur digitalen Eingangstür wird

    Large Language Models (LLMs) sind längst im Versorgungsalltag angekommen – allerdings ohne formelle Einführung. In den USA nutzt etwa jeder sechste Erwachsene monatlich einen KI-Chatbot für medizinische Fragen. Auch Ärzt:innen greifen informell auf Systeme wie GPT-4o oder Llama 3 zurück. Damit entsteht eine paradoxe Situation: Während Regulierung und Evidenz noch hinterherlaufen, sind die Systeme faktisch bereits Teil der Versorgungsrealität. Eine aktuelle randomisierte, präregistrierte Studie aus dem Vereinigten Königreich beleuchtet erstmals systematisch, wie zuverlässig solche Modelle in der realen Interaktion mit medizinischen ...

  • „Gesunde“ ultraverarbeitete Lebensmittel – ein irreführendes Narrativ. Warum Public Health seit Jahren am Wesentlichen vorbeiredet
    „Gesunde“ ultraverarbeitete Lebensmittel – ein irreführendes Narrativ. Warum Public Health seit Jahren am Wesentlichen vorbeiredet

    In der ernährungspolitischen Debatte der letzten Jahre lässt sich ein vertrautes Muster beobachten: Während die Evidenz zu den gesundheitlichen Risiken ultraverarbeiteter Lebensmittel (ultraprocessed foods, UPF) stetig wächst, verschiebt sich der öffentliche Diskurs zunehmend auf Detailfragen – etwa auf angeblich „gesündere“ Varianten innerhalb dieser Produktgruppe. Was als differenzierte Betrachtung erscheint, erweist sich bei näherem Hinsehen als strategische Vernebelung einer klaren gesundheitspolitischen Kernbotschaft: >>Der Gesamtverzehr ultraverarbeiteter Lebensmittel muss sinken<<. Eine aktuelle Analyse im British Medical Journal bringt diese Entwicklung auf den Punkt. Die ...

  • Kommerzialisierung ohne Versorgungslogik: Wie profitorientierte Kinderheimmärkte Care Sufficiency untergraben
    Kommerzialisierung ohne Versorgungslogik: Wie profitorientierte Kinderheimmärkte Care Sufficiency untergraben

    Eine aktuelle Publikation in „Lancet Public Health“ analysiert die fortschreitende Kommerzialisierung der stationären Kinder- und Jugendhilfe in England und deren Auswirkungen auf die bedarfsgerechte regionale Versorgung („Care Sufficiency“). Auf Basis einer Vollerhebung aller Kinderheime zwischen 2014 und 2023 werden die Trägerstrukturen differenziert nach öffentlicher, gemeinnütziger sowie verschiedener privater Eigentumsformen untersucht. Zentrales Ergebnis ist ein tiefgreifender Strukturwandel zugunsten gewinnorientierter Anbieter, insbesondere solcher im Besitz von Investmentfirmen. Deren Marktanteil hat sich innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt, während öffentliche und gemeinnützige Träger – ...

  • Warum nichtübertragbare Krankheiten die Vulnerabilität von Populationen entscheidend prägen
    Warum nichtübertragbare Krankheiten die Vulnerabilität von Populationen entscheidend prägen

    Pandemievorsorge entscheidet sich nicht erst im Krisenfall, zeigt ein Beitrag in „ThinkGlobalHealth“ und verdeutlicht, warum die globale Last nichtübertragbarer Krankheiten ein zentraler, bislang unterschätzter Faktor für pandemische Vulnerabilität ist – und was das für Public Health bedeutet. Der Beitrag argumentiert überzeugend, dass Pandemieresilienz nicht allein durch technologische und reaktive Maßnahmen wie Impfstoffentwicklung, Surveillance oder nicht-pharmazeutische Interventionen erreicht werden kann. Vielmehr zeigt die Analyse, dass die globale Last nichtübertragbarer Krankheiten (NCDs) ein zentraler, bislang unterschätzter Verstärker pandemischer Morbidität und Mortalität ist. Die Evidenz ...

  • Soziale Ungleichheit bei Multimorbidität: Deprivation beschleunigt Krankheits- und Verordnungsakkumulation
    Soziale Ungleichheit bei Multimorbidität: Deprivation beschleunigt Krankheits- und Verordnungsakkumulation

    Eine große populationsbasierte Kohortenstudie aus Schottland zeigt, dass sozioökonomische Deprivation nicht nur mit einer höheren Prävalenz von Multimorbidität und Polypharmazie verbunden ist, sondern auch mit einer rascheren Zunahme der Zahl chronischer Erkrankungen und verordneter Medikamente über die Zeit. Untersucht wurden 414.746 Erwachsene ab 51 Jahren im NHS-Gebiet Greater Glasgow and Clyde (versorgt werden dort ca. 1,2 Millionen Menschen in West-Zentral-Schottland) mit drei Erhebungszeitpunkten (2016, 2019, 2021). Der sozioökonomische Status wurde über die Dezile des Scottish Index of Multiple Deprivation (SIMD) ...

  • Studie zeigt großes Potential für Demenzprävention
    Studie zeigt großes Potential für Demenzprävention

    Rund 36 % der Demenzfälle in Deutschland hängen mit Risikofaktoren zusammen, die sich grundsätzlich beeinflussen lassen. Das zeigt eine neue Studie von Forschenden des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Rostock/Greifswald und der Harvard Medical School. Grundlage der Studie sind aktuelle Daten aus dem Deutschen Alterssurvey 2023 – einer bundesweiten, repräsentativen Befragung von Menschen ab 40 Jahren. Veränderbare Risikofaktoren sind Einflüsse, die sich durch einen gesunden Lebensstil, gute medizinische Versorgung oder bessere gesellschaftliche Rahmenbedingungen verringern lassen. Die internationale Lancet-Kommission nennt insgesamt 14 solcher Faktoren über ...

  • Public Health als Frage der Gerechtigkeit und des Vertrauens
    Public Health als Frage der Gerechtigkeit und des Vertrauens

    Anlässlich eines Gedenksymposiums für Professor Dr. Friedrich Wilhelm Schwartz Ende November 2025 an der Medizinischen Hochschule Hannover hielt die Präsidentin der Europäischen Kommission, Dr. Ursula von der Leyen, einen Festvortrag, in dem sie die bleibende Bedeutung der Ideen und des Wirkens des Verstorbenen für die aktuellen und künftigen Herausforderungen im Bereich Public Health würdigte. Zu Beginn erinnerte von der Leyen persönlich an Schwartz als Visionär, „einer, der das ‚Noch nicht Gedachte‘ dachte“, als Lehrer, Mentor und Wegbereiter. Sie schilderte eine prägende ...

  • Gesundheit als Resilienzfaktor: Handlungsempfehlungen für ein widerstandsfähiges Deutschland
    Gesundheit als Resilienzfaktor: Handlungsempfehlungen für ein widerstandsfähiges Deutschland

    Bei der Jahres-End-Veranstaltung des Vereins „Im Puls. Think Tank Herz-Kreislauf“ Ende November 2025 in Berlin wurden die neuen politischen Handlungsempfehlungen unter dem Titel „Gesundheit ist Resilienzfaktor – Menschen | Demokratie | Wirtschaft“ vorgestellt. Die Initiative, getragen von einem breiten Netzwerk aus Wissenschaft, Gesundheitswirtschaft, Verbänden und Politik, arbeitet seit Jahren daran, Herz-Kreislauf-Erkrankungen stärker in die gesundheitspolitische Agenda einzubetten. Die siebte Handlungsempfehlung geht nun einen Schritt weiter und beschreibt Gesundheit als stabilisierende Kraft für ein Land, das gleichzeitig mit Klimakrise, Demografie, Fachkräftemangel ...

  • KI in der Medizin: EU-Experten fordern mehr Praxisnähe und klare Regeln
    KI in der Medizin: EU-Experten fordern mehr Praxisnähe und klare Regeln

    Beim World Health Summit 2025 in Berlin diskutierten führende europäische und internationale Expert:innen, wie Künstliche Intelligenz (KI) endlich sicher und breiter in den klinischen Alltag einziehen kann. Trotz wachsender Zahl zugelassener KI-Medizinprodukte bleibt die tatsächliche Nutzung in Kliniken und Praxen zögerlich. Eine Kernbotschaft des Symposiums: Nicht die Entwicklung neuer Algorithmen ist das Problem, sondern ihre verlässliche, erklärbare und rechtskonforme Integration in reale Arbeitsabläufe. Von der Blackbox zum interaktiven Partner Ein zentrales Hemmnis bleibt das Misstrauen gegenüber „Blackbox“-Modellen, deren Entscheidungswege und Gewichtungen für ...

  • Der Europäische Gesundheitsdatenraum: Von der Vision zur konkreten Umsetzung
    Der Europäische Gesundheitsdatenraum: Von der Vision zur konkreten Umsetzung

    Beim World Health Summit 2025 in Berlin (12.-14. Oktober) stand unter anderem das Symposium „Harnessing the European Health Data Space – Opportunities and Challenges in – Fragmenting World“ im Fokus. Expert:innen aus Medizin, Forschung, Patientenvertretung und Politik diskutierten dort intensiv über Chancen, Risiken und praktische Hürden des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS). Ziel der EHDS-Verordnung, die am 26. März 2025 in Kraft getreten ist, ist es, einen gemeinsamen Rechts- und Infrastrukturrahmen für den sicheren Zugriff und Austausch elektronischer Gesundheitsdaten in der EU ...

  • Public Health Data Strategy 2025–2026: Impulse für Deutschland
    Public Health Data Strategy 2025–2026: Impulse für Deutschland

    Die Public Health Data Strategy (PHDS) der US-amerikanischen CDC zeigt, wie moderne Datensysteme die öffentliche Gesundheit stärken können. Ziel ist es, Daten schneller nutzbar zu machen, Prozesse zu vereinheitlichen und Entscheidungen nahezu in Echtzeit zu ermöglichen. Auch für Deutschland, das seine Gesundheitsdaten-Infrastruktur modernisiert, ergeben sich daraus wertvolle Anregungen. Was die USA umsetzen Die PHDS setzt klare Meilensteine: Bis 2025 stellt die neue Plattform 1CDP mindestens drei zentrale Datenquellen bereit (z. B. Notaufnahmen, Labore, Fallmeldungen). Bis 2026 sollen es mindestens fünf Datenquellen sein, ergänzt um ...

  • Innovationen gelingen von unten!
    Innovationen gelingen von unten!

    Die Große Kreisstadt Wertheim zeigt, was möglich ist, wenn Ärzt:innen, Pflegekräfte, soziale Dienste und die Bevölkerung zusammenstehen und die kommunale Gebietskörperschaft ihre Daseinsvorsorge ernst nimmt. Das gemeinsame Handeln aller Akteure wird vom Informationsnetzwerk „Die Deutsche Wirtschaft“ (DDW) mit dem Titel „Innovationsort des Jahres 2025“ ausgezeichnet. Gewürdigt wird die Rettung des Krankenhauses durch die Community in Wertheim. Die Preisverleihung findet am 14. November in Berlin statt.

  • Waldtherapiekongress am 24. und 25. Oktober 2025
    Waldtherapiekongress am 24. und 25. Oktober 2025

    Der Wald als Therapeutikum für kranke Menschen Der innovative Fachkongress für den „Wald als Gesundheitsquelle“ hat zum Ziel, die Waldtherapie als evidenzbasierte, komplementäre Therapieform im Kontext der kurativen, präventiven und postventiven Medizin bekannter zu machen. Wir wollen eine Plattform schaffen, welche den wissenschaftlichen Forschungsstand der klinischen und nicht-klinischen Waldtherapie aufzeigt und gleichzeitig Einblicke in den Praxis-Kontext aus der Erfahrungsheilkunde verschiedener Waldtherapieansätze gibt. Ein zentraler Aspekt dieses Kongresses ist der interdisziplinäre Austausch aller Therapierichtungen, Institutionen und Experten. Das Büro für Gesundheit und ...

  • Schluss mit der Reparaturmedizin
    Schluss mit der Reparaturmedizin

    Gesundheitsförderung und Prävention sind die zentrale Herausforderung für das Gesundheitswesen. Dr. Iris Hauth, die Vorstandsvorsitzende von Gesundheitsstadt Berlin e. V. orientierte die Teilnehmer des ersten Kongresses für Prävention und Langlebigkeit am 10. Juli in Berlin: „Wir müssen ins Handeln kommen, dafür Partnerschaften zwischen den Stakeholdern aufbauen. Eine Kehrtwende unserer Gesundheitsversorgung in Richtung Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir brauchen ‚Health in all policies‘!“ Bei der Vermeidung von Erkrankungen nutzen wir die Potenziale nicht ausreichend aus, konstatierte Nina Warken, die Bundesministerin für Gesundheit ...

  • Digitale Gesundheitsförderung im Alter: pragmatischer Ansatz mit beachtlicher Wirkung
    Digitale Gesundheitsförderung im Alter: pragmatischer Ansatz mit beachtlicher Wirkung

    Die demografische Entwicklung stellt Gesundheitssysteme weltweit vor die Herausforderung, dass Menschen nicht nur länger, sondern auch möglichst gesund und selbstständig leben. Lebensstilfaktoren wie Bewegung, Ernährung, Schlaf und Stressmanagement beeinflussen entscheidend die health-related quality of life (HRQoL) und langfristig die gesunde Lebenszeit („Gesundheitserwartung“). Die kürzlich veröffentlichte Studie „Digital Multidomain Lifestyle Intervention for Community-Dwelling Older Adults“ aus der Schweiz (veröffentlicht im März 2025) liefert dazu anschauliche Daten einer RCT-ähnlichen Mixed-Methods-Evaluation mit 108 Teilnehmenden ab 65 Jahren. Über zwölf Wochen wurde eine App-basierte Intervention ...

  • Glory in Prevention: Wie wir länger und gesünder leben
    Glory in Prevention: Wie wir länger und gesünder leben

    Dieses Motto kündigt den ersten Kongress für Prävention und Langlebigkeit am 10. Juli 2025  in Berlin an. Wir sind Netzwerkpartner dieser wegweisenden Veranstaltung. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.praevention-langlebigkeit.de/kongress.html „Ziel ist ein Umdenken in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Prävention muss fester Bestandteil unseres Gesundheits- und Sozialsystems werden, Strukturen und Rahmenbedingungen müssen neugestaltet – von sozialer Gesundheitsförderung bis hin zur Nutzung digitaler Technologien und personalisierter Medizin“: https://www.praevention-langlebigkeit.de/kongress.html

  • Die Bundesregierung will Prävention stärken
    Die Bundesregierung will Prävention stärken

    Der Koalitionsvertrag enthält acht Zeilen zur Prävention: „Krankheitsvermeidung, Gesundheitsförderung und Prävention spielen für uns eine wichtige Rolle. Wir sprechen Menschen, insbesondere Kinder, zielgruppenspezifisch, strukturiert und niederschwellig an. Die bestehenden U-Untersuchungen werden erweitert und das Einladewesen für alle weiterentwickelt. Wir stärken freiwillige Angebote auf kommunaler Ebene, die vulnerable Gruppen in den Blick nehmen. Einsamkeit, ihre Auswirkung und der Umgang damit, rücken wir in den Fokus. Wir beseitigen Hürden zugunsten eines besseren Datenaustausches im Rahmen des Gesundheitsdatennutzungsgesetzes. Wir prüfen, wie wir nach ...

  • Für einen starken Sozialstaat, konsequent ökologisch
    Für einen starken Sozialstaat, konsequent ökologisch

    Mit einer gemeinsamen Erklärung „Für einen starken Sozialstaat, konsequent ökologisch!“ wenden sich die Wohlfahrts- und Sozialverbände, die Gewerkschaften, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Deutsche Mieterbund an die künftige Bundesregierung und die Politik. Es geht den Organsiationen des zivilgesellschaftlichen Lebens um eine soziale und ökologische Neuausrichtung des Gemeinwesens. Die Erklärung im Wortlaut: PDF Download

  • „Gesundheit in Deutschland: Hohe Ausgaben, schwache Ergebnisse“
    "Gesundheit in Deutschland: Hohe Ausgaben, schwache Ergebnisse"

    Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS informierte am 4. März 2025 mit dieser Aussage die Öffentlichkeit. Eine Pressemitteilung berichtet von einer aktuellen gesundheitspolitische Übersichtsarbeit, die gerade in der renommierten Fachzeitschrift Lancet Public Health erschienen ist. Statt Krankheiten zu verhindern, konzentriere sich das deutsche Versorgungssystem zu sehr auf deren Behandlung – und das mit zum Teil ineffizienten Strukturen: https://www.bips-institut.de/medien/presse/einzelansicht/gesundheit-in-deutschland-hohe-ausgaben-schwache-ergebnisse-eine-aktuelle-analyse-zeigt-auf-woran-es-hakt.html. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts sehen drei Hauptprobleme: 1. Fehlende zentrale Steuerung für Public-Health-Maßnahmen 2. Zu wenig Prävention, zu viel Reparaturmedizin. Milliarden ...

  • Neuorientierung der Medizin
    Neuorientierung der Medizin

    Die noch junge Wissenschaft der Psychoneuroimmunologie belegt: Psyche und Gehirn, Nerven-, Hormon- und Immunsystem wirken bei Gesundheit und Krankheit zusammen. Soziales Umfeld, Lebenszusammenhänge, Bildung, Status, Wohnort, Einkommen oder Gemeinschaft, alles hängt mit allem zusammen und beeinflusst wechselseitig individuelles wie soziales Befinden. Die gesellschaftliche, technische und kulturelle Zeitenwende, die wir bereits seit einiger Zeit erleben, ruft nach einem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), der bürgernah, multiprofessionell und vernetzt agiert. Es geht um Lernende Netzwerke, systemische, ganzheitliche, nachhaltige und lebendige Organisationskulturen, die Vertrauen und soziale ...

  • Gesundheitskompetenz
    Gesundheitskompetenz

    Gesundheitskompetenz beschreibt die Fähigkeit des Einzelnen im täglichen Leben Entscheidungen zu treffen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Nach Ilona Kickbusch, der Architektin der Ottawa Charta zur Gesundheitsförderung der WHO, sind dafür fünf Handlungsbereiche zu pflegen: die Persönliche Gesundheit, die Orientierung im Gesundheitssystem, das Konsumverhalten, die Gesundheitspolitik und die Arbeitswelt. Gesundheitskompetenz beschreibt also die individuelle wie soziale Handlungsebene für Gesundheitsförderung und Prävention. Gesundes Verhalten in gesundheitsförderlichen Lebenswelten erfordert individuelle und soziale Fähigkeiten. Denn: „Gesundheit wird von Menschen in ihrer ...

  • Prävention
    Prävention

    Prävention umfasst in Abgrenzung zur Gesundheitsförderung alle Aktivitäten, die dazu führen, eine Krankheit zu verhindern, früh zu erkennen oder in ihrer Entwicklung zu verzögern. Ungesunde Ernährung und Lebensweisen verursachen den größten Teil der Erkrankungen in Deutschland: Übergewicht, Bluthochdruck, Rauchen, erhöhter Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Schlafmangel. Chronischer psychosozialer Stress macht fast alle Erkrankungen durch stille Entzündungen, „Silent Inflammation“genannt, häufiger. Depressionen und Ängste verstärken ebenfalls die häufigen Leiden. Demenz und anderen Alterskrankheiten nehmen unter den sozialen Verhältnissen zu und mehr Medizin geht nicht immer ...

  • Gesundheitsförderung
    Gesundheitsförderung

    Als Lobby für Gesundheitsförderung und Prävention sorgen wir uns um ein Gesundheitswesen, das der Gesundheit des einzelnen Menschen und der gesamten Bevölkerung dient. Diese Verpflichtung aus der Bundesärzteordnung gilt für alle Akteure und Organisationen der gesundheitlichen, pflegerischen, psychosozialen Systeme und auch für das Bildungssystem. Wir wünschen allen Bürger*innen „Gesundheit!“ und wollen erreichen, dass möglichst wenig Erkrankungen entstehen und auch, dass Krankheitsverläufe soweit möglich gemildert werden. Menschen, die an einer Erkrankung leiden, wollen gesehen, beteiligt und zur Selbsthilfe oder zur eigenen ...

  • Verein
    Verein

    Unsere Wurzeln Ulf Fink, Senator a. D. in Berlin und Präsident des Kneipp-Bundes e. V., dem Bundesverband für Gesundheitsförderung und Prävention, ergriff im Herbst 2002 die Initiative und gründete mit mehreren führenden Persönlichkeiten des Berliner und des nationalen Gesundheitswesens die Vereine Büro für Gesundheit und Prävention und Gesundheitsstadt Berlin. Als interdisziplinäre Plattformen für alle Akteure des Gesundheitswesens sollten sie innovative Lösungen für die zentralen Herausforderungen des Gesundheitswesens erarbeiten und die Sicherstellung von Public Health und einer nachhaltig wirksamen Gesundheitsförderung unterstützen: für ...

  • Struktur & Vorstand

    Mitgliederverein Das Büro für Gesundheit und Prävention (BGP) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich eng mit Gesundheitsstadt Berlin e. V. austauscht und vor allem die Themen der Gesundheitskompetenz bearbeitet. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung und Ausbildung von individuellen und sozialen Fähigkeiten zur Gesundheitsförderung. Der Mitgliederverein Büro für Gesundheit und Prävention vereinigt Personen und Verbände oder Organisationen, denen die Gesundheitsförderung besonders am Herzen liegen. Mitglieder können natürliche juristische Personen als aktive und fördernde Mitglieder werden. Als Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin e. ...